Archive from März, 2014
Mrz 3, 2014 - Uncategorized    No Comments

Literarisches Berlin

Da ich das Angenehme ja immer auch gerne mit dem Nützlichen verbinde… oder andersherum… habe ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, bei meinem Aufenthalt in Berlin auch literarische Orte zu besuchen.

Torstraße 1

Das Haus aus dem Buch klick ist heute das „Soho House Berlin“. Leider war es schon etwas dunkel, umso deutlicher wurde jedoch, dass sich darin auch in den Abendstunden noch Menschen mit Fitnessprogramm betätigten.

aNach seiner aufregenden Geschichte in den letzten Jahrzehnten steht es nunmehr unter Denkmalschutz und ist heute ein Private Member Club. So hatte ich es mir irgendwie nicht vorgestellt und habe es auch erst erkannt, als ich schon unmittelbar davor stand. Dennoch war es interessant einmal diesen Ort zu besuchen, über den es schon soviel zu lesen gab und irgendwie sind geschichtsträchtige Orte ja auch immer etwas Besonderes. Von hier aus hat man übrigens einen wunderbaren Blick auf den Fernsehturm. Für ein Foto war es dafür aber auch schon etwas dunkel, ihr müsst es mir also glauben. Oder selbst hinfahren.

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Eher zufällig ergab sich dann noch die Gelegenheit, auf einen ganz besonderen Laden zu stoßen: Umbras Kuriositätenkabinett. Und mit so einer Schatzkiste rechnet nun wirklich kein Berlinbesucher in dieser unscheinbaren Seitenstraße.

 

P1050912P1050913

 

Man beachte die riesige Bücherwand! Wer hier nicht schwach wird, ist selbst schuld.

 

P1050909Vor dem Haus steht ein „Bücherbaum“.
Im Keller geht es locker weiter mit Büchern und allerhand anderen „Raritäten“. Und auf meine Frage: nach welchem System die Bücher geordnet seien, konnte es natürlich nur eine Antwort des Besitzers geben: „Anarchie“.
So macht Stöbern Spaß.

 

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Etwas ganz Besonderes stelle ich euch hier noch vor: ein Bücherautomat. Neben Lebensmitteln und Getränken liegen wie ganz selbstverständlich kleine gedruckte Werke für die Reise.

 

b
Gefunden am S-Bahnhof Tempelhof, soll es noch weitere Automaten geben: Info

 

Lesestoff für jedermann und das, als verstünde es sich von selbst: an Bahnhöfen und S-Bahn Stationen unserer Hauptstadt.
c
Mit Taste 38 und für einen Euro kann man hier Literatur für die Hosentasche mitnehmen. Die Lektüre wird vom Zufallsprinzip bestimmt. Ein wahres Reise-Risiko!

 

dIm Zug endlich mal nicht mehr über Displays wischen, sondern Seiten umblättern. Papier bewegen, es rascheln lassen…  Neugierige Blicke gibts gratis
dazu.

 

Berlin… es kann sich behaupten in der Literaturlandschaft, mit Unkonventionalität und Charme. Gesehen, entdeckt, für gut befunden.

Mrz 1, 2014 - Uncategorized    No Comments

Widmungen gesucht

Aktuell suche ich schöne Wimdungen in Büchern. Solltet ihr eine Widmung in einem alten Buch gefunden haben, die ihr zur Verfügung stellen möchtet, könnt ihr sie mir gerne schicken.

Denn so bleibt die Widmung was sie ist: ein Zeichen für sehr lange Zeit, über eine Generation hinaus.